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Spitzenplätze bei den thüringischen Landesmeisterschaften

Bei herrlichem Wetter ließen Matthias Raab (SG Hubertus Grombühl), Sascha Golm (SG Dettelbach) und Wolfgang Sandreuter (SV/DJK Sommerach) ihre Goldmedaillen, die sie bei den thüringischen Landesmeisterschaften errungen hatten, in der Sonne des Thüringer Waldes blinken. Im Biathlonzentrum Frankenhain, in der Nähe von Oberhof, erwies sich Sascha Golm bei der Jugend im Sprint und im Massenstart als überlegener Sieger. Sowohl im Sprintwettbewerb (3 Kilometer/1 Liegendschießen/1 Stehendschießen), als auch im Massenstart (4/2/1) dominierte der Dettelbacher in gewohnter Manier.

Ihm gleich tat es bei den Männern der mehrfache bayerische und deutsche Meister Matthias Raab, der sich im Sprint (4/1/1) und im Massenstart (6/2/2) den Sieg sicherte. Dieselben Anforderungen auf der sehr anspruchsvollen Crossstrecke hatte auch Wolfgang Sandreuter zu absolvieren. Mit einer sehr guten Schieß- und Laufleistung sicherte sich der Sommeracher in der Männer-Altersklasse den Sieg im Sprint und die Bronzemedaille im Massenstart.

 

Auch die weiteren unterfränkischen Aktiven überzeugten. Mit jeweils zwei Silbermedaillen im Sprint und Massenstart bestätigte Gerald Peter (SG Hubertus Grombühl) in der Altersklasse erneut seine ausgezeichnete Form. Auch die jüngsten Athleten glänzten mit Plätzen auf dem Siegerpodest. Über einen zweiten Platz im Sprint und einen dritten bei der männlichen Jugend freute sich sich Marcel Peschel (SG Dettelbach). Sein Vereinskamerad Maximilian Rauch schaffte mit dem zweiten Rang im Massenstart und dem dritten im Sprint bei den B-Schülern ebenfalls den Sprung aufs Treppchen. Florian Falkenstein mit Platz drei im Massenstart und Platz fünf im Sprint sowie Andre Falkenstein mit jeweils Platz vier rundeten den Erfolg der Dettelbacher Sommerbiathleten ab.

Bei seinem ersten Sommerbiathlon-Wettkampf beeindruckte der Dettelbacher Sven Rauch bei den Männern mit Platz vier im Sprint und Platz fünf im Massenstart und freute sich über die Urkunden, die er bei der Siegerehrung überreicht bekam.

Einen kuriosen Wettkampf hatte Florian Troll, der Jüngste der Sommeracher Aktiven, zu bestreiten. Während er seine zweite Laufrunde absolvierte, erfasste eine starke Windböe sein am Schießstand abgestelltes Luftgewehr, so dass es aus etwa einem halben Meter Höhe zu Boden fiel und am Holzschaft auseinanderbrach. Mit einem von den Betreuern gereichten Ersatzgewehr, mit dem er noch nie geschossen hatte, überstand er die anschließend stehend Schießeinlage mit nur drei Fehlschüssen. Trotz dieses Handicaps trennten den in der Altersklasse Schüler A startenden Athleten nur fünf Sekunden von der Bronzemedaille. Beim Massenstart am Nachmittag klappte es dann doch. Mit dem rasch umgebauten Gewehr von Matthias Raab und einem „Blitztraining“ mit der fremden Waffe erreichte der Dimbacher seinen ersten Podestplatz.

Mainpost 03.07.2008